Tom Führer

Tom Führer: AVGS Coaching Lüneburg

Seit wann arbeitest du als Gründungsberater?

Seit Anfang 2017 arbeite ich als Berater für Existenzgründer.

Wie bist du zum Thema Gründungsberatung gekommen?

Die ersten Berührungspunkte ergaben sich bereits durch kleinere Projekte in der Unternehmensberatung während meines dualen Studiums. Und auch im Masterstudium sowie verschiedenen Nebenjobs befasste ich mich immer wieder mit Fragen zur Bewertung und Entwicklung von Unternehmen. So kam ich schließlich auch zur Beratungsgesellschaft M. Willkomm GmbH & Co. KG. Neben einer Tätigkeit als Assistent der Geschäftsleitung arbeitete ich vor allem in der Gründungsberatung. Im Laufe der Zeit kamen weitere Aufgaben wie die Leitung unseres Standortes in Lüneburg hinzu. Gleichzeitig ist die Beratung von Existenzgründern weiter elementarer Bestandteil meiner Arbeit geblieben.

Was macht dir besonders viel Spaß in deinem Job?

Die Tür geht auf und es wartet wieder eine Überraschung, anders gesagt die Vielfalt in der Gründungsberatung. Tatsächlich habe ich mittlerweile alle möglichen Gründungsideen von A wie Arzt über Extremsportler, Künstler und KFZ-Gutachter, Pferdewirtschaftsmeister und SEO-Experten bis hin zu Z wie Zimmerer begleitet. Spannend finde ich insbesondere das gemeinsame Entwickeln von Lösungen und Ansätzen, um Ideen in die Realität umzusetzen.

Worauf können sich deine Klienten bei dir freuen?

Ich spare mir mal die Wortspiele mit meinem Namen und greife lieber eine Bezeichnung eines Gründerteams für mich auf und zwar: „Hebamme für Geschäftsideen“. Auch wenn ich mich klassischer Weise lieber als Sparringspartner gesehen hätte, trifft es diese Bezeichnung doch auch ziemlich gut. Ich versuche jedem Klienten und Vorhaben immer mit Offenheit, Engagement und Tatkraft in der Beratung zu begegnen. Dies kann bedeuten, dass man zusammen an Formulierungen im Businessplan feilt oder vertragliche Regelungen eines Franchisevertrags prüft. Darunter fällt für mich aber auch die gemeinsame Entscheidung, von einem Gründungsvorhaben aufgrund nicht realisierbarer Umstände abzurücken und neue Wege zu finden.

Außerdem lege ich besonderen Wert auf eine individuelle Beratung, auch wenn diese Formulierung oft überstrapaziert wird. Für mich bedeutet dies, dass jeder Gründer die Unterstützung bekommt, die gerade für ihn wichtig ist. So benötigt ein Klient, der sich als Freelancer in seinem ehemaligen Berufsfeld wie der IT-Branche selbstständig machen möchte, vielleicht nur punktuelle Hinweise zur sozialen Absicherung oder Beantragung des Gründungzuschusses. Ein anderer Gründer hat zunächst nur eine Idee im Kopf, welche erst noch gemeinsam ausgearbeitet werden und anschließend in einen überzeugenden Businessplan für die Fremdfinanzierung eines Maschinenparks überführt werden muss.

Was sind deine Schwerpunkte in der Beratung?

Meine Schwerpunkte richte ich am Ziel einer möglichst tragfähigen Einschätzung zum Gründungsvorhaben aus. Dies bedeutet insbesondere viele Fragen zu stellen und Annahmen zu hinterfragen. Inhaltlich kann sich dies folgendermaßen widerspiegeln:

- Abklopfen notwendiger Voraussetzungen zur Umsetzung, auch bezogen auf die Gründerperson

- Fokus auf Marketing: Auch gute Ideen müssen noch an den Mann oder die Frau gebracht werden!

- trotz „Blick in die Schneekugel“ die Stellschrauben für den wirtschaftlichen Erfolg über eine belastbare Finanzplanung prüfen

Welche Methoden haben sich in deiner Beratungspraxis bewährt?

Als Einstieg und Gesprächsgrundlage bietet sich vor allem eine Konkurrenzanalyse an, um das eigene Vorhaben besser am Markt einzuordnen. Die Gliederungspunkte eines Businessplans können sehr gut als Leitfaden für die gemeinsame Analyse genutzt werden, da sich aus allen Punkten auch eine praktische Relevanz für eine tragfähige Umsetzung ableiten lässt.

Welches Coaching-Erlebnis hat dich zuletzt beeindruckt?

Ich finde es toll, wenn man gemeinsam aus einem privaten Hobby ein Geschäftsmodell entstehen lassen kann. Als Beispiel kommt mir hier die Umsetzung einer Bonbonmanufaktur oder Entwicklung eines Angebots in der Ahnenforschung in den Sinn. Gleichzeitig bin ich auch immer wieder von Gründern und Gründerinnen beeindruckt, die es trotz nicht einfacher persönlicher, familiärer und finanzieller Umstände schaffen, ein Unternehmen erfolgreich zu gründen und zu führen.

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