Regina Klindworth

Regina Klindworth: AVGS Coaching Lüneburg

Seit wann arbeitest du als Coach?

Seit 2014 in stetig zunehmendem Umfang. Anfang 2019 habe ich mich als Coach komplett selbständig gemacht.

Wie bist du zum Coaching gekommen?

Gefühlt mache ich das seit der Grundschulzeit. In meinem Leben gab es immer Menschen, die ich in ihren Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen begleitet habe. 2013 war ich dann soweit, eine mehrjährige Systemische Coaching- und Supervisionsausbildung in Angriff zu nehmen und nebenbei schon Coachings und Organisationsberatungen durchzuführen.

Meine akademischen Wurzeln liegen in der Biologie, von wo auch das systemische Denken seinen Anfang nahm - die Erkenntnis, dass alles mit allem zusammenhängt. Mein naturwissenschaftlich-analytisches Denken hilft mir den Unterschied zu finden, der den entscheidenden Unterschied macht. Ich bin Systemikerin durch und durch. Im Coaching kann ich diese Haltung, zum Nutzen meiner Klienten, beruflich sinnvoll einsetzen.

In meinem angestellten Berufsleben habe ich kleine und richtig große Unternehmen erlebt. Ich habe Vertrieb gelebt und Marketing und die IT und mich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement getummelt. Der Norden, Süden und Westen Deutschlands waren meine Heimat und dazwischen auch mal Kalifornien. Medizin und Pharma waren lange Jahre meine Branche bis ich mich Gruppen- und Einzelcoachings im Bereich Migration zugewandt habe. Ich schöpfe im Coaching unglaublich gern aus diesen verschiedenen Quellen, um die Anliegen meiner Coachees zu verstehen und voranzubringen.

Was macht dir besonders viel Spaß in deinem Job?

Aufbruchsstimmung. Möglichkeitsräume. Erkenntnisse. Gefühle. Die Momente, wenn Menschen sich neu entdecken, lohnende Ziele entwickeln und Wege finden, um diese auch zu erreichen.

Worauf können sich deine Coachees bzw. Klienten bei dir freuen?

Viel Empathie. Die Fähigkeit das Positive zu erkennen. Ein liebevoller Blick auf das Leben. Die Fähigkeit auch mal wertschätzend zu provozieren, um einen neuen Blickwinkel zu ermöglichen. Augenhöhe. Ein klarer Blick auf technische, wirtschaftliche und soziale Notwendigkeiten. Herausfinden, was den Unterschied macht.

Jede/r Coachee ist Experte für sein/ihr Leben. Ich stelle meine Expertise für die Steuerung des Veränderungsprozesses zur Verfügung. Meine Coachees können sich daher vertrauensvoll entspannt auf ihre Coaching-Reise begeben.

Und auf der Reise?
Sie erfahren sich neu und eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Ihrem beruflichen und privaten Umfeld. Sie erlangen neue Klarheit über ihre Rahmenbedingungen.

Sie werden aktuelle und auch fast vergessene oder unterschätzte Kompetenzen und Erfolge neu wertschätzen und diese souverän und mit Freude präsentieren, im Rollenspiel und vor allem beim Arbeitgeber. Sie werden wertschätzendes, anregendes Feedback von mir bekommen. Das kann anfangs einfach Spaß machen, am Ende bedeutet es ein deutliches Mehr an Selbst-Wert, vor allem, aber nicht nur auf dem Arbeitsmarkt.

Was sind deine Schwerpunkte im Coaching?

Berufliche (Neu-)Orientierung. Kompetenzen-Mining. Potentialentfaltung. Überwindung von Scham und Trauer im beruflichen Kontext. Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwert. Teamdynamik. Die soziale Rolle im Arbeitskontext. Führen und geführt werden. „Wie passt das alles auf höchstens 3 Seiten Papier?“. Das souveräne Vorstellungsgespräch, gern auch mal auf Englisch. Entscheidungsfindung und Zielerreichung!

Welche Methoden haben sich in deiner Coaching-Praxis bewährt?

Methoden können erlebnisorientiert sein oder Zusammenhänge visualisieren, Sie können verkopfte Anliegen über den Bauch zum Herzen bewegen oder analytisch aufarbeiten. Methoden wollen neue Perspektiven eröffnen, dazu anregen, öfter mal die „Brille“ zu wechseln - manchmal darf es auch Rosa sein! Ich arbeite gern mit Metaphern.

Ich gebe Impulse zu Kommunikationstechniken und anderen Konzepten, die die Kompetenzen meiner Coachees ergänzen. Die systemische Methoden-Schatzkiste ist riesig. Gut ist es, wenn es etwas bewegt, darum wähle ich Interventionen individuell aus, die hilfreich für das Anliegen sind und zum Coachee passen. Es geht nicht in erster Linie um die Methode, sondern um das Ermöglichen von Erkenntnissen und Ergebnissen.

Und das ist die Basis: Systemisches Coaching ist ressourcen- und lösungsorientiert. Es sieht den ganzen Menschen, mitsamt seiner Umwelt und seinen/ihren Abhängigkeiten. Es ist grundlegend humanistisch und wertschätzend. Es geht um hilfreiche Wirkung. (Ab-)Wertungen und Manipulationen sind tabu. Das ist mein Weg und dazu habe ich mich auch durch die Mitgliedschaft in meinem Fachverband verpflichtet.

Welches Coaching-Erlebnis hat dich zuletzt beeindruckt?

Schwer zu sagen, da ich meinen Beruf insgesamt faszinierend finde. Das kann man auch aus meinen anderen Antworten bereits entnehmen, denke ich. Dennoch, es gab da einen Klienten, der für sich kaum eine Perspektive sah und dann aber im Laufe des Coaching-Prozesses aufblühte und am Ende seinen neuen Job „mal kurz“ zwischen 2 Sitzungen dingfest gemacht hat. Ich war überwältig davon, welche Riesenschritte da plötzlich möglich waren und habe mich riesig mitgefreut. Wobei jeder sein eigenes Tempo hat. Oft ist es wunderbar, das langsame und stetige Aufgehen eines Saatkorns aus Ideen, Motivation und Entscheidungen zu begleiten – weil ich die Kraft darin schon erkennen kann, den Asphalt in Richtung Ziel zu durchbrechen.

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